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Alice Miller
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Alice Miller (* 12. Januar 1923 in PiotrkĂłw Trybunalski,cite-ref-1[1] Polen, als Alicja Englard;cite-ref-2[2]cite-ref-3[3] â 14. April 2010 in Saint-RĂŠmy-de-Provence, Frankreichcite-ref-s-21-4-0[MM/13 1]) war eine polnisch-schweizerische Autorin und Psychologin.
Sie hat in vielen allgemeinverständlichen Werken ihre Ansichten Ăźber die Kind-Eltern-Beziehung dargestellt und die Psychoanalyse kritisiert. Deren Triebtheorie bezeichnete Miller als irrealen Glauben, weil die Triebtheorie Traumata der Kindheit als kindliche Phantasien darstelle und die Realität von Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung leugne. Konsequent trat sie 1988 aus der Schweizerischen Gesellschaft fĂźr Psychoanalyse und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung aus. Ihrer Einordnung als Psychoanalytikerin widersprach sie seit Ende der 1980er Jahre vehement (â Abkehr von der Psychoanalyse) und bezeichnete sich selbst zuletzt als âKindheitsforscherinâ.cite-ref-selbstportrait-5-0[4]
Am bekanntesten wurde ihr erstes Buch Das Drama des begabten Kindes, das 1979 und danach mehrmals mit Ergänzungen und Ăberarbeitungen erschien. In ihrem Werk setzt sie sich kritisch mit der Psychoanalyse sowie psychotherapeutischen und pädagogischen Paradigmen auseinander.
Contents
⢠Leben
⢠Kinder
⢠Tod
⢠Karriere
⢠Leserzuschriften
⢠Positionen
⢠Bßcher
⢠Werk
⢠Bßcher
⢠Faszikel
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Eltern und Kindheit
Alice Miller wuchs als Alicja Englard in einer jßdisch-orthodoxen Familie im polnischen Piotrków Trybunalski auf. Sie war die älteste Tochter von Gutta und Meylech Englard.cite-ref-s-26-6-0[MM/13 2]
Miller charakterisierte ihren Vater als einen âerfolglose[n] Bankierâ und ihre Mutter als eine Hausfrau,cite-ref-a-1-7-0[99a 1] die âeinstâ âein rechtloses, von ihren Eltern und BrĂźdern unterdrĂźcktes Mädchenâ âgewesen warâ,cite-ref-s-14-8-0[BK-90 1] das mit âWorten Ăźber Liebe, Moral und Pflichtâ âgroĂgezogen wurdeâ.cite-ref-s-14-8-1[BK-90 1] Das Paar heiratete im Juli 1921.cite-ref-a-1-7-1[99a 1] Miller kam achtzehn Monate nach der Hochzeit zur Welt; nach weiteren vier Jahren wurde ihre jĂźngere Schwester geboren.cite-ref-a-1-7-2[99a 1] Ăber ihre Mutter schrieb Miller, sie âhatte ihre bewährten Vorstellungen, wie man sie damals zu haben pflegte, u. a. daĂ jede Mutter ex definitione nur âdas Beste fĂźr ihr Kind wolleâ,[âŚ]â.cite-ref-s-14-8-2[BK-90 1] Die Schulhefte ihrer Tochter stellte die Mutter âihren Freundinnen als Beweis ihrer pädagogischen Talente zur Schauâ.cite-ref-s-16-9-0[BK-90 2] Ăber ihre Situation in der Familie schrieb sie 1988: âDie Entdeckung, daĂ ich ein miĂbrauchtes Kind war, daĂ ich vom Anbeginn meines Lebens unbedingt auf die BedĂźrfnisse und GefĂźhle meiner Mutter eingehen muĂte und gar keine Chance hatte, meine eigenen zu fĂźhlen, hat mich sehr Ăźberrascht.â
Im Jahr 1931 zog sie mit ihren Eltern nach Berlin, wo sie die deutsche Sprache erlernte. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten kehrte die Familie 1933 nach PiotrkĂłw zurĂźck.cite-ref-s-31-10-0[MM/13 3]
Ăberleben während der deutschen Besatzung Polens
Nach der deutschen Besetzung Polens im Herbst 1939 verschlechterten sich die Lebensumstände fßr die jßdische Minderheit dramatisch. Miller konnte mit 17 Jahren noch 1940 in Warschaucite-ref-cv-11-0[5] das Abitur ablegen.cite-ref-s-90-12-0[HR 1] Dann wurde sie mit ihrer gesamten Familie ins Ghetto Piotrków Trybunalski eingewiesen. Durch Kontakte zur jßdischen Untergrundorganisation gelang es Miller, sich einen Pass mit dem Decknamen Alice Rostowska zu beschaffen, das Ghetto im Sommer 1940 zu verlassen und in Warschau unter falscher Identität zu leben. Es gelang ihr, auch ihre Mutter und Schwester aus dem Ghetto zu befreien. Der Vater starb 1941 im Ghetto.cite-ref-s-40-13-0[MM/13 4]
Ausbildung und Leben in der Schweiz
Im Jahr 1942, mit 19 Jahren, begann sie Literaturgeschichte und Philosophie an der Geheimen Universität Warschau zu studieren (Tajny Uniwersytet Warszawski).cite-ref-s-90-12-1[HR 1]
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs setzte Miller 1945 ihr Studium an der Universität ĹĂłdĹş fort. Nach zwei Semestern als Gaststudentin der Schweizerischen Akademischen Nachkriegshilfe ging sie an die Universität Basel, wo sie ihr Studium an der Philosophisch-Historischen Fakultät fortsetzte.cite-ref-s-90-12-2[HR 1] Bei ihrer Einwanderung in die Schweiz behielt sie ihren Decknamen bei, was in der Ăffentlichkeit lange Zeit zu der Annahme fĂźhrte, Rostowska sei ihr Geburtsname gewesen. Sie studierte von Dezember 1946 bis Februar 1953 im Hauptfach Philosophie und in den Nebenfächern Psychologie und Soziologie. Sie unterbrach ihr Studium mehrfach; etwa wegen der Heirat mit Andreas Miller am 14. April 1949, einem ebenfalls aus Polen emigrierten Soziologen, wegen ihres Umzugs von Basel nach Rapperswil (SG) am ZĂźrichsee und der Geburt ihres Sohnes Martin.cite-ref-s-90-12-3[HR 1]
AnschlieĂend erwarb sie den Doktor der Philosophie an der Universität Basel durch eine Dissertation bei Heinrich Barth Ăźber Das Problem der individualisierten Begriffsbildung bei Heinrich Rickert.cite-ref-s-90-12-4[HR 1] Deren VerĂśffentlichung als Buch bei einem Verlag in Winterthur ermĂśglichte der Regenzausschuss der Universität durch einen grĂśĂeren Beitrag aus dem Dissertationsfond.cite-ref-s-90-12-5[HR 1]
Während ihrer Studienzeit besuchte sie Ăbungen und Vorlesungen in Polen bei WĹadysĹaw Witwicki, WĹadysĹaw Tatarkiewicz, JĂłzef ChaĹasiĹski, Tadeusz Marian KotarbiĹski und dessen frĂźherer Studentin und späterer Ehefrau Dina Sztejnbarg (Pseudonym: Janina KamiĹska) sowie in Basel auĂer bei Heinrich Barth auch bei Fritz Buri-Richard, Hermann Gauss (Professor der Philosophie), Karl Jaspers, Hans Kunz, Hendrik van Oyen (Professor der Theologie), Edgar Salin, Herman Schmalenbach, Andreas Speiser und John Eugen Staehelin-Iselin (Professor der Psychiatrie).cite-ref-s-90-12-6[HR 1]
Nach Abschluss des geisteswissenschaftlichen Studiums begann Miller in Zßrich eine Ausbildung in freudianischer Psychoanalyse. Die Ausbildung von Psychoanalytikern nach Richtlinien der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV) lag zu dieser Zeit zwar formell bei der Schweizerischen Gesellschaft fßr Psychoanalyse (SGPsa) und deren Unterrichtsausschuss, war jedoch tatsächlich einem informellen, als Kränzlicite-ref-s-195-14-0[JC/06 1]cite-ref-s-1-15-0[TK/93 1] apostrophierten Freundeskreis von Psychoanalytikern in Zßrich ßberlassen.cite-ref-s-1-15-1[TK/93 1]
Zu diesem Kreis gehĂśrten zunächst Fritz Morgenthaler, Jacques Berna und das Ehepaar Goldy Parin-Matthèy und Paul Parin, dann auch Harold Winter, Harold Lincke und Fred Singeisen und noch später Arno von Blarer, Ulrich Moser, Maria Pfister-Ammende, das Ehepaar Renate GrĂźtter und Emil GrĂźtter, Hans MĂźller-Winterthur und andere.cite-ref-s-195-14-1[JC/06 1]cite-ref-s-1-15-2[TK/93 1] SchlieĂlich wuchs dieser Kreis durch das steigende Interesse an der Psychoanalyse so stark an, dass ihm aus praktischen GrĂźnden 1958 ein institutioneller Rahmen gegeben werden musste: In ZĂźrich wurde das Psychoanalytische Seminar fĂźr Kandidaten (PSK) gegrĂźndet.cite-ref-s-195-14-2[JC/06 1]cite-ref-s-2-16-0[TK/93 2] Es blieb formell unabhängig von der SGPsa und verĂśffentlichte seine ersten beiden Programme gemeinsam mit dem nicht freudianisch, sondern daseinsanalytisch orientierten, der Psychiatrischen Universitätsklinik ZĂźrich (âBurghĂślzliâ) nahestehenden Institut fĂźr ärztliche Psychotherapie.cite-ref-s-1-15-3[TK/93 1] Am PSK unterrichteten von 1958 bis 1965 neben den genannten Berna, von Blarer, Lincke, Morgenthaler, U. Moser, MĂźller-Winterthur, P. Parin und Winter auch Gustav Bally und Ernst Blum.cite-ref-s-1-15-4[TK/93 1]
Miller absolvierte im Zusammenhang ihrer Ausbildung zwei Psychoanalysen;cite-ref-s-30-1-17-0[87a 1]cite-ref-s-13-18-0[BK-90 3] ihre zweite Analytikerin war Gertrud Boller-Schwing,cite-ref-s-12-19-0[AE-87 1] die 1940 das Buch Ein Weg zur Seele des Geisteskranken verĂśffentlicht hatte.cite-ref-20[6] Trotz der Analysen blieb Millers Kindheitsamnesie nach eigener Feststellung âmehr oder weniger intaktâ.cite-ref-s-30-1f-21-0[87a 2]
Die Analysen wurden, entsprechend einer weiteren damaligen Eigenart der Psychoanalytiker-Ausbildung in der Schweiz, nicht vor deren Beginn, sondern erst nach deren Abschluss durch Aufnahme Millers in die SGPsa als zuständigem Berufsverband offiziell zu Lehranalysen erklärt.cite-ref-sgpsa-bulletin-5-22-0[7] Grund fĂźr diese Verfahrensweise war die damals unter den Mitgliedsverbänden der IPV einzigartige Handhabung der Analytikerausbildung bei der SGPsa, durch die erklärtermaĂen eine schulmäĂige AufnahmeprĂźfung zum Ausbildungsgang in Psychoanalyse vermieden werden sollte und aus der auch folgte, dass es zu dieser Zeit in der SGPsa jedenfalls formell weder Lehranalysen noch Lehranalytiker gab.cite-ref-sgpsa-bulletin-5-22-1[7]
Kinder
Miller wurde unterstellt, dass sie keine eigenen Kinder habe und deshalb mangels eigener mĂźtterlicher Erfahrung Kinder idealisiere.cite-ref-s-62-23-0[VW-92 1]cite-ref-s-69-24-0[VW-92 2] Tatsächlich hatte sie zwei Kinder, Martin und Julika.cite-ref-s-62-23-1[VW-92 1]cite-ref-s-233-25-0[UM-94 1] Mitte der 1990er-Jahre dankte sie ihren Kindern auch Ăśffentlich fĂźr das Vertrauen, das diese ihr entgegenbrachten, und äuĂerte die Hoffnung, dass ihr noch genug Lebenszeit bleibe, um das von ihren Kindern in sie gesetzte Vertrauen âwirklich zu verdienenâ.cite-ref-s-233-25-1[UM-94 1]
Miller selbst zog ihre Kinder ohne kÜrperliche Strafen auf, räumte jedoch ein, dass sie wegen der frßheren Verdrängung ihrer eigenen Gefßhle und Bedßrfnisse ihrem ersten Kind Martin nicht das Verständnis hatte geben kÜnnen, das er brauchte, und ihn deshalb manchmal vernachlässigt habe.cite-ref-a-6-26-0[99a 2]
Martin Miller berichtete nach dem Tod seiner Mutter, dass er in deren Gegenwart von seinem Vater Andreas Miller geschlagen wurde.cite-ref-s-140-sp-3-27-0[MM/10 1] Die Gewalt seines Vaters sei âvon verbal bis physischâ gegangen, âwobei [seine] Mutter da intervenierteâ.cite-ref-s-140-sp-3-27-1[MM/10 1] Diese Verhältnisse während der Zeit seines Aufwachsens von den 1950er-Jahren bis zur Trennung Millers von ihrem Mann Mitte der 1960er Jahrecite-ref-s-141-sp-1-28-0[MM/10 2] fĂźhrte er darauf zurĂźck, dass seine Eltern âdurch die Kriegserfahrung sehr belastetâ warencite-ref-s-139-sp-3-29-0[MM/10 3] und âsich [in der Schweiz] emporarbeiten [mussten], als FlĂźchtlinge, als Migrantenâ: âSie hatten vielleicht andere Sorgen, als sich Ăźber Erziehung Gedanken zu machenâ,cite-ref-s-140-sp-1-30-0[MM/10 4] und âmussten sich arrangieren, in der Gesellschaft positionieren, Erfolg haben[;] da blieben die Kinder auf der Streckeâ.cite-ref-s-141-sp-1-28-1[MM/10 2]
1980 schilderte Miller, dass âunzählige Gespräche mit [ihrem] Sohn, [âŚ] in denen er [sie] immer wieder mit den von [ihr] in der Kindheit verinnerlichten, unbewuĂten Erziehungszwängen [ihrer] Generation konfrontierteâ, âeine wichtige Rolleâ spielten âin [ihrem] ErkenntnisprozeĂâ darĂźber,cite-ref-s-13-31-0[AE-87 2] âwas Erziehung eigentlich istâ:cite-ref-s-12-19-1[AE-87 1]
âDem reichen und klaren Ausdruck seiner Erlebnisse verdanke ich einen Teil meiner eigenen Befreiung von diesen Zwängen, die erst mĂśglich wurde, nachdem ich fĂźr die raffinierten, winzigen Nuancen der erzieherischen Haltung hellhĂśrig geworden war. Viele der hier ausgefĂźhrten Gedanken habe ich mit meinen Sohn durchdiskutiert, bevor ich sie niederschrieb.â
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Am Anfang war Erziehung
Miller vermutete 15 Jahre später, dass sie ihre Blockierungen ohne Martins Offenheit, Beharrlichkeit und Wachheit und ohne seine schlieĂliche Klarheit nicht gesehen hätte.cite-ref-s-233-25-2[UM-94 1] Ihr Sohn Martin bezeichnet die Erziehung durch seine Mutter als eine Katastrophe.cite-ref-artikel-welt-am-sonntag-nr-38-22-9-2013-32-0[8]
Leben in Frankreich
Alice Miller lebte seit 1985cite-ref-s-59-33-0[MM/13 5] im sĂźdfranzĂśsischen Saint-RĂŠmy-de-Provence.cite-ref-internet-todesanzeige-34-0[9]cite-ref-t-online-2010-04-23-35-0[10]
Tod
Am 5. April 2010 teilte Miller mit, die Arbeit auf ihrer Website wegen eines âstarken Muskelverlustesâ einstellen zu mĂźssen; dabei sprach sie bereits von ihrem bevorstehenden Tod.cite-ref-36[11]
Am 23. April 2010 gab ihr Verlag bekannt, dass sie am 14. April 2010 im Alter von 87 Jahren gestorben und im engsten Kreis beigesetzt worden sei.cite-ref-t-online-2010-04-23-35-1[10]
In seiner Biografie Ăźber seine Mutter schildert Martin Miller, dass Alice Miller Anfang 2010 ernsthaft erkrankt war. Nachdem Pankreaskrebs in fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert worden war, bemĂźhte sie sich um aktive Sterbehilfe und setzte am 14. April ihrem Leben selbst ein Ende. Der Leichnam wurde verbrannt und die Asche an einem kleinen Bergsee bei St. RĂŠmy verstreut.cite-ref-s-21-23-37-0[MM/13 6]
Der selbstgewählte Todestag, der 14. April, war der Hochzeitstag von Alice und Andreas Miller. Die Hochzeit hatte am 14. April 1949 in Zßrich stattgefunden.
Karriere
Psychoanalytische Praxis
Anfang der 1960er Jahre wurde Miller Mitglied der SGPsa und gehÜrte später deren Unterrichtsausschuss unter der Leitung von Fritz Morgenthaler an. Daneben wurde sie Mitglied der IPV.
In der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre befasste sie sich mit zwei Artikeln und einem 1966 in Frankfurt am Main gehaltenen Vortrag Heinz Kohuts zum Thema Narzissmus.cite-ref-s-642-38-0[71a 1]cite-ref-s-646-39-0[71a 2] Auf der 6. Arbeitstagung der Mitteleuropäischen Psychoanalytischen Vereinigung in Brunnen am Vierwaldstättersee hĂśrte sie im April 1968 einen Vortrag Clemens de Boors,cite-ref-s-207-40-0[JC/06 2]cite-ref-41[12] der âden Arbeiten Kohuts Ăźber den NarziĂmus eine besondere und sehr wichtige Rolleâ zuschrieb, de Boor verspräche âsich von ihnen mit Recht, dem veränderten Krankheitsbild unserer Patienten in den letzten vierzig Jahren besser Rechnung tragen zu kĂśnnenâ.cite-ref-s-641-42-0[71a 3]
Zur selben Zeit wurde der Vorstand der SGPsa (â Psychoanalytische Ausbildung) im FrĂźhjahr 1968 mit der Forderung nach studentischer Selbstverwaltung konfrontiert: Auf der Tagesordnung stand das Thema Beteiligung der Kandidaten an der Ausbildung.cite-ref-s-4-43-0[TK/93 3] In ZĂźrich und Genf bildeten sich selbstständige Arbeitsgruppen von Kandidaten; im Mai beschloss der SGPsa-Vorstand, ZĂźrcher Kandidaten zur Programmgestaltung der Seminare hinzuzuziehen.cite-ref-44[13] Im Dezember fand die erste Vollversammlung der Kandidaten statt: Verhandelt wurde unter anderem die Abhaltung von Seminarien ohne Dozenten der SGPsa und die Mitbestimmung des SGPsa-Unterrichtsausschusses durch Kandidaten.cite-ref-s-4-43-1[TK/93 3] Da die Dozenten des PSK die antiautoritären Begehren der 1968er-Initiativen mit ZurĂźckhaltung sahen, entstanden Konflikte mit den Kandidaten; gleichwohl wurden Kandidatenvertreter in den SGPsa-Unterrichtsausschuss gewählt.cite-ref-s-4-43-2[TK/93 3] In der Folge dieser Entwicklung wurde das PSK zu Beginn der 1970er-Jahre in ein nun selbstverwaltetes Seminar umgeformt.cite-ref-s-8-45-0[TK/93 4] In dessen erster Seminarleitung nach der Umstrukturierung vertrat Miller ab April 1970 die auĂerordentlichen SGPsa-Mitglieder.cite-ref-s-8-45-1[TK/93 4] Die Umformung des Seminars wurde nach auĂen durch einen Namenswechsel reflektiert: Im Sommer wurde das Psychoanalytische Seminar fĂźr Kandidaten in Psychoanalytisches Seminar ZĂźrich (PSZ) umbenannt.cite-ref-s-8-45-2[TK/93 4]
Inzwischen nahm Miller den Vortrag de Boors zum Anlass, einen Artikel Zur Behandlungstechnik bei sogenannten narziĂtischen Neurosen zu verfassen, in dem sie neben theoretischen und praktischen AusfĂźhrungen vier Fallbeispiele von Patientinnen darstellte, die sie in den 1960er-Jahren behandelt hatte (zwei, die sie als schwer zwangsneurotisch, und zwei, die sie als âZwangscharaktereâ auffasste);cite-ref-s-656-46-0[71a 4] sie reichte den Artikel im Juli 1970 bei der psychoanalytischen Fachzeitschrift Psyche ein, wo er 1971 verĂśffentlicht wurde.cite-ref-s-641-42-1[71a 3] Zu dieser Zeit praktizierte sie zollikerstrasse-27-ch-8008-z-richin der Nähe des Kreuzplatzes in ZĂźrich47.3633028.555323.cite-ref-s-664-47-0[71a 5]
Zeichnen und Malen
Erst im Alter von 49 Jahren, im Jahr 1972, fing Miller an, zu malen, obwohl sie es sich ihr âganzes Leben lang gewĂźnscht hatte, ohne daĂ sich dieser Wunsch deutlich genug hätte durchsetzen kĂśnnenâ.cite-ref-s-12-48-0[BK-90 4] FĂźr ihre Bilder verwendete sie âalle mĂśglichen Technikenâ, namentlich Ăl, Ăl-Pastell, Gouache und Aquarell.cite-ref-s-11-49-0[BK-90 5]
Weil Miller anfangs kein eigenes Atelier zur VerfĂźgung stand, malte sie âgroĂe Ălbilder an der Staffelei in der Ecke eines Zimmersâ.cite-ref-s-18-50-0[BK-90 6] 1973 begann sie, spontan zu malen, was sie später als den Anfang ihres âBefreiungsprozess[es]â âaus dem Labyrinth der Selbsttäuschung, das Psychoanalyse genannt wirdâ, bezeichnete.cite-ref-s-v-51-0[BK-90 7]cite-ref-s-16-52-0[AB-93 1]cite-ref-s-24-53-0[UM-94 2] Um ihrem BedĂźrfnis zu entsprechen, ânicht tagelang an einem Bild zu bleibenâ, sondern sich âschnell und spontan mitzuteilenâ, fing sie an, âauf MalblĂścken zu arbeitenâ.cite-ref-s-18-50-1[BK-90 6] Aus der Knappheit ihrer Zeit ergab sich die Technik, âmit einem weichen, ziemlich breiten Pinsel und mit durch Terpentin stark verdĂźnnter Ălfarbe groĂe, schnelle Stricheâ vorzulegen, âgerade so, wie [ihre] Hand es [will]â.cite-ref-s-18-50-2[BK-90 6] Mit dem Spachtel drĂźckte sie anschlieĂend in die feuchte Farbe weitere, unverdĂźnnte Farben, die sich mit den vorgelegten, feuchten Farben mischten und teilweise ausliefen.cite-ref-s-18-50-3[BK-90 6] In diese Mischung zeichnete sie dann verschiedene Formen ein, sodass ein Teil ihrer Bilder in einigen Minuten fertig war.cite-ref-s-18f-54-0[BK-90 8] Sie lieĂ die Blätter einige Tage trocknen, bevor sie sie in Schubladen legte, weil sie Platz fĂźr die nächsten Bilder brauchte.cite-ref-s-19-55-0[BK-90 9] Auf diese Weise gelangte Miller zu Hunderten von Blättern, die fĂźr sie âeine Art Tagebuch aus dieser Zeit [darstellten]â.cite-ref-s-19-55-1[BK-90 9] Die beschriebene Maltechnik verlor fĂźr sie an Bedeutung, nachdem sie ein eigenes Atelier mit anderen räumlichen und technischen MĂśglichkeiten erhielt.cite-ref-s-19-55-2[BK-90 9]
Der etwa zur gleichen Zeit begonnene Versuch, Bilder zu malen, die sie nachts zuvor geträumt hatte, gelang ihr nicht:cite-ref-s-23-56-0[BK-90 10]
âIch kann nur immer aus dem Moment heraus malen. Sobald ich mir etwas vornehme, bin ich blockiert, selbst wenn es sich um meinen eigenen Traum handelt. Im Moment des Malens kann ich hĂśchstens neue Träume träumen, aber nicht einen vergangenen darstellen. Auch kann ich mir nicht vornehmen, eine Leinwand so oder so zu gestalten, ohne meinen Plan in kurzer Zeit vĂśllig zu verändern. Das gleiche geschieht, wenn ich Maler, die mir wichtig sind, zu kopieren versuche. Ich fange an, und nach ein paar Minuten entsteht daraus ein anderes Bild, das nur wenig mit seinen Anfängen zu tun hat.â
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Bilder einer Kindheit
In Hotels und Restaurants zeichnete Miller Gesichter;cite-ref-s-23-56-2[BK-90 10] auf ihren Reisen in verschiedene GroĂstädte ging sie zum Aktzeichnen und genoss âdie Konzentration der Anwesenden auf das Sehen und die aufmerksame Stilleâ.cite-ref-s-18-50-4[BK-90 6] Sie zeichnete je nach ihrer Stimmung âden Akt in Poseâ oder, wenn sie nicht in Stimmung war, âeinen nackten KĂśrper in Pose anzusehen, [âŚ] die Gesichter der Zeichnendenâ.cite-ref-s-18-50-5[BK-90 6] Zu ihrer Maltechnik beim Aktzeichnen merkte sie an:
âWas die Maltechnik betraf, muĂte ich sie immer wieder neu fĂźr mich erfinden oder entdecken, je nachdem, wie ich mich gerade fĂźhlte oder in welcher äuĂeren Situation ich mich gerade befand. Die dabei entstehende Technik war also das Ergebnis eines starken Dranges nach Ausdruck und der praktischen MĂśglichkeiten, die mir zur VerfĂźgung standen.â
â
Bilder einer Kindheit
Neben dem Gesichter- und Aktzeichnen nannte Miller das Kopieren als ihre âSchule im Zeichnenâ.cite-ref-s-24-57-0[BK-90 11] Da sie der Meinung war, ihr âUnvermĂśgen zu kopierenâ gelte âvor allemâ âfĂźr gemalte Bilderâ,cite-ref-s-23-56-3[BK-90 10] kopierte sie Ăźberwiegend Zeichnungen, namentlich Gesichter von Leonardo da Vinci, Pablo Picasso und âimmer wiederâ von Rembrandt.cite-ref-s-23f-58-0[BK-90 12]
Sie selbst bezeichnete ihren Stil als Improvisieren:cite-ref-s-23-56-4[BK-90 10]
âIch muss immer wieder neu suchen, finden, tasten, ausprobieren und kann nie etwas langsam ausfĂźhren, mich auf Bekanntes stĂźtzen, etwas Ăźben und zu Ende bringen. Ich muĂ mich einem Geschehen ausliefern, das eine eigene Gesetzlichkeit zu haben scheint und das sich jeder Kontrolle und Zensur entzieht. Sobald ich versuche, es zu steuern, zu Ăźberlegen, langsamer zu arbeiten, ist dieses Geschehen blockiert. Das Ergebnis kann dann gekonnt wirken, aber es langweilt mich, vermutlich weil in ihm die Sprache des UnbewuĂten fehlt, das sich naturgemäà meinem Wissen und KĂśnnen entzieht.â
â
Bilder einer Kindheit
Insgesamt hielt sie ihre BĂźcher ohne den durch das Malen gewonnenen Freiraum fĂźr âvĂśllig undenkbarâ.cite-ref-s-11-49-1[BK-90 5]
Auseinandersetzung um das âModena-Hauser-Papierâ
Im Herbst 1975 verfassten ein Kandidat und eine Kandidatin am PSZ, Ursula Hauser und Emilio Modena, ein ursprĂźnglich internes Papier mit Thesen zur EinfĂźhrung einer Study Group (dt. Studiengruppe) Ăźber MĂśglichkeiten psychoanalytischer Forschung aus marxistischer Sicht.cite-ref-s-18-59-0[TK/93 5] Darin formulierten sie u. a.:
âDie politische Situation am Seminar ist gekennzeichnet durch den erfolgreichen Abschluss einer Kampfphase von kleinbĂźrgerlich-radikal-demokratischen gegen bĂźrgerlich-autoritäre Kräfte, was zu einer formalen Demokratisierung der Seminarstrukturen gefĂźhrt hat. Der Kampf zwischen bĂźrgerlichen, kleinbĂźrgerlichen und proletarischen Tendenzen und Ideen dehnt sich infolgedessen heute auf das Gebiet der Lehrinhalte und der psychoanalytischen Konzeptualisierung aus.â
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EinfĂźhrungsthesen
Professor Ulrich Moser, fĂźr den als spätes Mitglied des Kränzlis (â Psychoanalytische Ausbildung) und Dozent am PSZ das Papier eigentlich nicht bestimmt war, erhielt davon Kenntnis und reagierte mit einem Brief an die Seminarleitung des PSZ sowie an den Präsidenten und den Unterrichtsausschuss der SGPsa: âDie Study Groups wurden eingefĂźhrt, um eine freiere Form der Literaturbewältigung zu finden. Es wurde auf Dozenten verzichtet [âŚ] und damit auch die Forderung fallen gelassen, dass ein Mitglied der [SGPsa] eine solche Veranstaltung zu fĂźhren hätte. Es war aber damit nicht gemeint, dass in dilettantischer Weise Gruppen durchgefĂźhrt werden und noch weniger sollte die Zielsetzung darin bestehen, politische Strategie mit wissenschaftlicher Forschungsplanung zu vermengenâ.cite-ref-61[15]
Um das auf diesem Weg teilweise auĂerhalb der Study Group bekannt gemachte und später so genannte Modena-Hauser-Papier entstanden daraufhin langwierige Konflikte.cite-ref-s-19f-62-0[TK/93 6] Ulrich Moser beantragte im Februar 1976, die Zugänglichkeit der Study Groups, das Verfahren zu ihrer Aufnahme in das PSZ-Programm und die Festlegung ihrer Inhalte zu ändern.cite-ref-s-19f-62-1[TK/93 6] Die Seminarleitung setzte diese Anträge zwar in veränderter Form auf die Tagesordnung der zuständigen Versammlung und verschickte mit der Einladung Mosers Anträge, aber weder das Modena-Hauser-Papier noch Mosers darauf bezogenen Brief.cite-ref-s-19f-62-2[TK/93 6]
âIn der Folge kam es zu einer hĂśchst bewegten Konfrontation politisch divergierender StrĂśmungen innerhalb des Seminars. [âŚ] In diesem Prozess im PSZ verlor manch bestandener Lehranalytiker und mancher A[nalytiker] i[n] A[usbildung] mit abgeschlossener Analyse die analytische Entspanntheit und Gelassenheit und griff zu politisch-taktischen Mitteln wie Filibuster, Manipulation, Erpressung oder polternden Protest Ă la weiland Chrustschow in der Uno in New York. Zum ersten Mal in der Geschichte der SGP[sa], vielleicht auch der IPA, kam es zum politischen Druckmittel des Streikes, indem 8 Dozenten bis zu Klärung der Situation im Seminar ihre Vorlesungen einstellten.â
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Jahresbericht der Seminarleitung
Miller war während dieser Vorgänge Mitglied des SGPsa-Unterrichtsausschusses.cite-ref-s-20-64-0[TK/93 7] Sie Ăźbermittelte Anfang März 1976 an den damaligen SGPsa-Präsidenten Fritz Meerwein einen sechsseitigen Antrag, der in die nächste Jahresversammlung der SGPsa eingebracht werden sollte, mit dem Gegenstand, dem PSZ die Anerkennung als Ausbildungsseminar zu entziehen.cite-ref-s-20-64-1[TK/93 7] In der BegrĂźndung des Antrages fĂźhrte sie u. a. aus, âin der Modena-Hauser-Moser-Affäre hätte die Seminarleitung sich geweigert, Mosers Anliegen zu entsprechen, und versucht, die Sache zu bagatellisieren und geheim zu halten. Junge Analytiker mĂźssten generell mit â grĂśssten Aengsten und OhnmachtsgefĂźhlen kämpfen, wenn sie im Plenum ihre Meinung äussern wollten, und wĂźrden verspottet oder totgeschwiegen, wenn die Meinung von derjenigen der Mehrheit âabweicheâ.cite-ref-s-20-64-2[TK/93 7] âWenn dies wirklich so ist, wenn innerhalb des Seminars nichts mehr zu ändern ist, was die vergeblichen Versuche von Prof. Moser beweisen, ist nicht jetzt aber der Moment gekommen, diesem Seminar die Anerkennung der SGP[sa] zu entziehen und ein anderes, geschlossenes zu grĂźnden, wo nur potentielle Mitglieder der [SGPsa] ausgebildet werden kĂśnnten?âcite-ref-65[17]
Knapp zwei Wochen vor der Abstimmung Ăźber Millers Antrag erwies sich jedoch, dass âUlrich Mosers Versuche, im Seminar etwas zu verändern,â âim Gegensatz zu denâ ĂuĂerungen von Alice Miller nicht vergeblich waren: Sie wurden am 10. Mai 1976 mit groĂer Mehrheit angenommen.cite-ref-s-22-66-0[TK/93 8] Millers Antrag fand in der Jahresversammlung am 22. Mai dann zwar eine einfache Mehrheit, scheiterte jedoch an der seit einer Statutenänderung im Jahr 1974cite-ref-s-16-67-0[TK/93 9] fĂźr den Entzug notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit.cite-ref-s-23-68-0[TK/93 10]
Konzentration auf publizistische Tätigkeit
Im April 1978 â Miller hatte zu dieser Zeit ihre Praxis am Zollikerberg bei ZĂźrich âcite-ref-s-155-69-0[79a 1] reichte sie wiederum bei der Redaktion der Zeitschrift Psyche das Typoskript zu dem Artikel Depression und Grandiosität als wesensverwandte Formen der narziĂtischen StĂśrung ein.cite-ref-s-132-70-0[79a 2] Der Artikel wurde dort im Jahr darauf verĂśffentlicht und mit kleinen Ănderungen als Teil II in die Originalausgabe ihres ersten Buches Das Drama des begabten Kindes (1979) Ăźbernommen.cite-ref-s-132-70-1[79a 2]cite-ref-teil-ii-71-0[DK-90 1] Es erschien im selben Verlag wie die BĂźcher des Psyche-GrĂźnders und -Herausgebers Alexander Mitscherlich bei Suhrkamp in Frankfurt am Main.
Etwa zur gleichen Zeit erschien im englischen Sprachraum von ihr ein Artikel unter dem Titel The drama of the gifted child and the psychoanalyst's narcissistic disturbancecite-ref-s-47-72-0[79b 1] (dt. Das Drama des begabten Kindes und die narzisstische StĂśrung des Psychoanalytikers), der in dasselbe Buch als Teil I Ăźbernommen wurde.cite-ref-teil-i-73-0[DK-90 2]
Nach 20-jähriger Tätigkeit als Psychoanalytikerin und als Lehranalytikerin gab Miller 1980 âihre Praxis und ihre Lehrtätigkeit auf, um die Kindheit systematisch zu erforschenâ.cite-ref-skt-74-0[18]
Aus ihrer Zeit als Psychoanalytikerin zog sie 1985 das Fazit:
âIch hatte zwanzig Jahre lang zugesehen, wie Menschen die Traumen ihrer Kindheit leugneten, wie sie ihre Eltern idealisierten und sich gegen die Wahrheit ihrer Kindheit mit allen Mitteln wehrten.â
â
Bilder einer Kindheit
Abkehr von der Psychoanalyse
Miller verĂśffentlichte 1980 ihr zweites Buch Am Anfang war Erziehung,cite-ref-s-fehlt-75-0[AE-80 1] ihm folgte 1981 Du sollst nicht merken â Variationen Ăźber das Paradies-Thema.cite-ref-s-fehlt-76-0[NM-81 1] Dazu verfasste sie 1983cite-ref-s-20-2-77-0[87a 3] ein neues Nachwort,cite-ref-s-398ff-78-0[NM-91 1] in dem sie schrieb: âNur die Befreiung von pädagogischen Tendenzen fĂźhrt zu Einsichten in die tatsächliche Situation des Kindesâcite-ref-s-408-79-0[NM-91 2] und anschlieĂend ihre Positionen in 21 Absätzen zusammenfasste, von denen keiner länger als zwei Sätze ist, beginnend mit dem Satz âDas Kind ist immer unschuldigâ.cite-ref-p-1-80-0[XXI 1] Der Text wurde später unter dem Titel Einundzwanzig Punkte auch eigenständig verĂśffentlicht und Nachauflagen anderer BĂźcher Millers angefĂźgt.cite-ref-s-323-f-81-0[AE-90 1]
Beide Bßcher stellten eine Auseinandersetzung mit und Weiterentwicklung des Begriffs der Schwarzen Pädagogik dar. Sie sah die Schwarze Pädagogik als Grundlage einer von ihr so bezeichneten Schwarzen Psychoanalyse, was zu einem Teil ihrer Psychoanalyse-Kritik wurde.
1984cite-ref-s-20-2-77-1[87a 3] formulierte sie einen weiteren, etwa doppelt so langen Text mit dem ähnlichen Titel ZwĂślf Punkte Ăźber die Kind-Eltern-Beziehung, in dem sie schrieb âBisher schĂźtzte die Gesellschaft die Erwachsenen und beschuldigte die Opferâ.cite-ref-p-8-82-0[XII 1] Er erschien zuerst in For Your Own Good, der englischen Ausgabe ihres Buches Am Anfang war Erziehung.cite-ref-s-175-83-0[BK-90 13]
Noch Mitte der 1980er Jahre bot Miller psychotherapeutische Workshops an der Universität Zßrich an.cite-ref-84[19]
In dem Buch Bilder einer Kindheit verĂśffentlichte Miller 1985 âeinen kleinen Teilâ ihrer âin PostkartengrĂśĂe gemalten Aquarelleâ aus der Zeit seit 1983.cite-ref-s-11-49-2[BK-90 5] Darin war zum ersten Mal eine deutsche Fassung des Textes ZwĂślf Punkte enthalten.cite-ref-s-175-83-1[BK-90 13]
FĂźr Thou Shalt Not Be Aware, die amerikanische Ausgabe von Du sollst nicht merken in der Ăbersetzung von Hildegarde und Hunter Hannum, erhielt Miller am 13. November 1986 in New York den vierten Janusz Korczak Literary Award der Anti-Defamation League in der Kategorie BĂźcher fĂźr Erwachsene Ăźber Kinder; ihr wurde ein Preisgeld von 1000 USD und eine Plakette Ăźberreicht.cite-ref-85[20]
Im April 1987 erklärte sie schlieĂlich in einem Interview fĂźr die Zeitschrift Psychologie Heute ihre Abkehr von der Psychoanalyse.cite-ref-s-20-1-86-0[87a 4]
Im Jahr darauf trat sie sowohl aus der Schweizerischen Gesellschaft fĂźr Psychoanalyse als auch der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung aus,cite-ref-skt-74-1[18] âweil sie der Meinung ist, daĂ die psychoanalytische Theorie und Praxis den ehemaligen Opfern der KindesmiĂhandlungen verunmĂśglicht, dies zu erkennen und die Folgen der Verletzungen aufzulĂśsenâ.cite-ref-s-iii-87-0[MXM 1]
Ăber diese Zeit schrieb sie zwei Jahre später:
âBis 1988 bekam ich noch Falldarstellungen zugeschickt, die die Ausbildungskandidaten dem Unterrichtsausschuss vorgelegt hatten, um Mitglieder der Psychoanalytischen Gesellschaft zu werden. In allen diesen Darstellungen lieĂ sich nachweisen, daĂ und in welcher Weise die Patienten daran gehindert wurden, zu sehen, was ihnen in ihrer Kindheit angetan worden war, obwohl sich dies aus dem Material Ăźberdeutlich zu erkennen gab. Solche Behandlungen, Analysen genannt, sind sinnlos und nicht selten schädlich. Meine persĂśnlichen Erfahrungen halfen mir schlieĂlich zu begreifen, daĂ die Psychoanalyse die neuen Erkenntnisse Ăźber die Kindheit niemals integrieren wird, weil sie es ihrem Wesen nach nicht kann. Sie verdankt ihre Daseinsberechtigung der Verleugnung der konkreten Fakten mit Hilfe von abstrakten, verbrämenden Konstruktionen. Daher verfehlt sie nicht zufällig, sondern zwangsläufig die Wahrheit. Sie ist ein gutfunktionierendes System zur UnterdrĂźckung der Wahrheit Ăźber die Kindheit, einer Wahrheit, die von der ganzen Gesellschaft gefĂźrchtet wird. Nicht von ungefähr genieĂt die Psychoanalyse gerade unter Intellektuellen ein hohes Ansehen. Unendliche Gedankenspiele lassen sich an Freuds Theorien knĂźpfen.â
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Abbruch der Schweigemauer
Folglich wies Miller seither die Bezeichnung als Psychoanalytikerin energisch von sich:
âIch bin meinen Leserinnen und Lesern diese Information schuldig, weil ich aus den Zuschriften erfahre, daĂ sich bedauerlicherweise einzelne Menschen nach der LektĂźre meiner ersten BĂźcher zur psychoanalytischen Ausbildung oder Behandlung entschlieĂen, in der Annahme, daĂ das, was ich hier vertrete, die Ansichten der heutigen Analytiker spiegelt. Diese Annahme ist vollkommen unzutreffend und irrefĂźhrend. Das Lehrgebäude der Psychoanalyse ist auch in den letzten zehn Jahren unverändert geblieben, und ich persĂśnlich kenne keinen einzigen Menschen, der die Erkenntnisse meiner BĂźcher integriert hätte und sich noch als Psychoanalytiker bezeichnen wollte. Ich halte dies auch fĂźr unmĂśglich, weil ein Therapeut, der einen emotionalen Zugang zu seiner Kindheit gewonnen hat, den ich ja fĂźr nĂśtig halte, nicht blind bleiben kann fĂźr die Tatsache, daĂ die Psychoanalyse gerade diesen Zugang um jeden Preis verhindert. Wenn ich häufig immer noch, zu Unrecht, als Psychoanalytikerin bezeichnet werde, dann nur, weil ich es nicht jedesmal rechtzeitig erfahre, um diese Meinung zu korrigieren.â
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Standort 1990
Leserzuschriften
Seit 2007 beantwortete Alice Miller auf ihren Webseiten Briefe von Lesern, die sich auf die Themen ihrer BĂźcher oder Artikel beziehen.cite-ref-90[21]cite-ref-91[22] Einen Teil ihrer Antworten hat sie 2009 in dem nur als PDF-Datei erschienenen Buch Jenseits der Tabus zusammengefasst.cite-ref-s-1-92-0[JT 1]
Positionen
Millers Auffassung zufolge sind jahrelange, oft unbewusst erlebte Auswirkungen elterlicher psychischer EinflĂźsse auf das Kind und die fĂźr die beteiligten Personen unsichtbaren Wirkmechanismen die Ursache so genannten kindlichen Fehlverhaltens und psychosomatischer wie psychischer Krankheiten auch im Erwachsenenalter. Werden diese nicht aufgearbeitet, so argumentiert Miller, werden sie unreflektiert an die Umwelt weitergegeben â z. B. als Eltern an die eigenen Kinder (wobei das Kind mitunter in die Elternrolle gedrängt wird) oder als Politiker an das Volk â oder beispielsweise durch Drogenkonsum oder Kriminalität kompensiert.
Miller ist der Ansicht, dass auch in spektakulären Fällen von Kindesmisshandlung (Trauma)cite-ref-93[23] oder Kindesmord immer anhand der Kindheitsgeschichten der Täter bzw. Täterincite-ref-94[24] nachgewiesen werden kann, dass die Ursache der Tat in den eigenen Erlebnissen als Kind zu suchen ist.cite-ref-95[25] Gerichtlich bestellte Gutachter im Strafverfahren stellen diesen Zusammenhang in der Regel jedoch nicht her.cite-ref-96[26]
Alice Miller wendet sich gegen Schwarze Pädagogik,cite-ref-97[27] worunter sie eine Erziehung versteht, die darauf abzielt, den Willen des Kindes mit Manipulation, Machtausßbung und Erpressung zu brechen. Der von ihr geprägte Begriff wissender Zeuge bezeichnet eine Person, die von dem Leiden des Kindes mehr wisse als andere, wie z. B. ein Anwalt oder Psychologe. Der Begriff helfender Zeuge bzw. helfende Zeugin meint eine Person, die das Kind aktiv unterstßtzt, wie z. B. ein Lehrer, ein Nachbar oder ein Geschwister.
Lernen aus Erfahrung
Miller betonte die Wichtigkeit der konkreten Lebenserfahrung als Quelle von Lernen:
âDenn jedes Kind lernt durch Nachahmung. Sein KĂśrper lernt nicht das, was wir ihm mit Worten beibringen wollten, sondern das, was dieser KĂśrper erfahren hat. Daher lernt ein geschlagenes, verletztes Kind zu schlagen und zu verletzen, während das beschĂźtzte und respektierte Kind lernt, Schwächere zu respektieren und zu beschĂźtzen. Weil es nur diese Erfahrung kennt.â
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Dein gerettetes Leben
Das BĂśse verstand Miller im Sinne der Destruktivität geschädigter Menschen. Dass es Menschen gibt, die ursachenlos bĂśse auf die Welt kommen, lehnte sie als falsche Behauptung ab: âGanz im Gegenteil, alles hängt davon ab, wie diese Menschen bei der Geburt empfangen und später behandelt wurden.âcite-ref-s-55-98-1[GL-07 1]
Die Rolle von Ideologien bzw. Religionen bezĂźglich der Erzeugung eines Untertanengeistes
Nach Millers Auffassung spielte es nicht die geringste Rolle, welche Ideologien oder Religionen dazu benutzt werden, Menschen zu blinden, naiven Untertanen zu machen:
âWie wir wissen, eignet sich fast jedes Gedankengut dazu, den in der Kindheit miĂhandelten Menschen als Marionette fĂźr die jeweiligen persĂśnlichen Interessen der Machthaber zu gebrauchen. Auch wenn der wahre ausbeuterische Charakter der verehrten und geliebten FĂźhrer nach deren Entmachtung oder Tod zu Tage tritt, ändert das kaum etwas an der Bewunderung und bedingungslosen Treue ihrer Anhänger. Weil er den ersehnten guten Vater verkĂśrpert, den man nie hatte.â
â
Dein gerettetes Leben
BĂźcher
Das Drama des begabten Kindes (1979, Neufassung 1994)
⢠Kinder haben nach Miller ein natßrliches narzisstisches Bedßrfnis (nach Aufmerksamkeit, Zuwendung). Es sei der ureigene Wunsch des Kindes, als das Zentrum der eigenen Aktivität gesehen, beachtet und ernst genommen zu werden.
⢠Die ErfĂźllung dieses BedĂźrfnisses sei zur Bildung eines gesunden SelbstgefĂźhls und Selbstbewusstseins unerlässlich. Im Idealfall wirkt dabei die Mutter als Spiegel der eigenen GefĂźhle, die auch dann ohne Verlustangst ausgelebt werden kĂśnnen, wenn es sich um negative Affekte handelt (Ăngste, Zorn, Trauer etc.), so dass das Kleinkind ein gesundes Selbstempfinden entwickelt. Erst die MĂśglichkeit, die eigenen BedĂźrfnisse und GefĂźhle auszuleben, fĂśrdert im späteren Leben ein echtes soziales Verhalten.
⢠Das Kind spĂźre die bewussten oder unbewussten WĂźnsche der Eltern und passe sich ihnen an, um sich die zum Ăberleben notwendige Aufmerksamkeit der Eltern zu sichern. Dabei mĂźsse es die eigenen BedĂźrfnisse verleugnen, die durch den Drang nach Anpassung zwecks Sicherung des Objekts (der Mutter) Ăźberdeckt werden. Die äuĂerlichen Anforderungen (z. B. Leistung, Aussehen) wĂźrden als Introjekte verinnerlicht und abgespalten. Diese Abspaltung lebt im Menschen unbewusst fort und bestimmt sein Verhalten mit. Aus ihr ergibt sich der fĂźr den narzisstischen Menschen typische ambivalente Zustand: Ein Pendeln zwischen Depression einerseits und einem GrandiositätsgefĂźhl andererseits, vergleichbar mit einem manisch-depressiven Zustand.
⢠Begabte Kinder seien fĂźr diese narzisstischen StĂśrungen eher anfällig als ânormaleâ Kinder, weil sie verstärkt in der Lage sind, sich, ihre Umwelt und das eigene Verhalten schärfer zu analysieren. Bemerkt das Kind Unterschiede zwischen dem, was es spĂźrt, und dem, was ihm vermittelt wird, reagiert es meistens damit, dass es einen âFehlerâ bei sich selber sucht und auf diese Weise âlerntâ, dass die eigene Wahrnehmung nicht richtig sein kann â ein Mangel an SelbstwertgefĂźhl (KleinheitsgefĂźhl) ist die Folge.
⢠Nach Alice Miller sind âkeine äuĂerlichen Anforderungenâ an das Kind notwendig. Sie wendet sich gegen pädagogische Tendenzen (ähnlich der HegelÂschen Kritik der Sollensethik). Ein Kind soll in seinem eigenen Wesen gestĂźtzt und gefĂśrdert werden. Darf sich das Kind in seiner Eigenart und Besonderheit ausleben, entwickelt es sich von selbst zu einem gesunden und sozialen Wesen.
Am Anfang war Erziehung (1980)
â
Hauptartikel
:
Am Anfang war Erziehung
Am Anfang war Erziehung ist Millers zweites Buch. Ihr zufolge sind die ersten Lebensjahre entscheidend, und Erziehungsfehler kĂśnnen im schlimmsten Fall zu verheerenden Folgen wie Verbrechen fĂźhren. Ihre These fĂźhrt sie anhand dreier Fallstudien, der Kindheit einer DrogensĂźchtigen (Christiane F.), eines politischen FĂźhrers (Adolf Hitler) und eines KindesmĂśrders (JĂźrgen Bartsch) aus.
â[âŚ] wohin ich schaue, sehe ich das Gebot, die Eltern zu respektieren, nirgends aber ein Gebot, das Respekt fĂźr das Kind verlangt.â
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Am Anfang war Erziehung
Die Revolte des KĂśrpers (2004)
Das vierte Gebotcite-ref-101[28] verlange von den Menschen, die Eltern zu ehren und zu lieben, auch wenn man beides nicht immer den Eltern gegenĂźber spĂźrt, da viele Kinder auf unterschiedliche Art und Weise missbraucht werden. Daher entstehe in der Psyche (im KĂśrper) ein Konflikt, der zur Selbstaggression oder zur Aggression nach auĂen fĂźhren kĂśnne. Alice Miller stellt die offensichtliche Verleugnung des Leidens in der Kindheit dar und zeigt die Folgen davon im Erwachsenenalter.
Werk
Da die einzelnen VerĂśffentlichungen Alice Millers in einer verwirrenden FĂźlle von Ăberarbeitungen, Erweiterungen und KĂźrzungen vorliegen, die teils durch Redaktionen und Lektorate, teils durch die Autorin selbst vorgenommen wurden, sind die Quellen nachfolgend verhältnismäĂig ausfĂźhrlich bezeichnet, um die eindeutige Zuordnung sicherzustellen.
VerĂśffentlichungen anderer Autoren, die Vor- oder Nachworte von Alice Miller enthalten, sind nicht hier, sondern im Abschnitt â Literatur eingeordnet.
BĂźcher
⢠Das Drama des begabten Kindes (ab 1979; fĂźr Das Drama des begabten Kindes â Eine Um- und Fortschreibung)
⢠Das Drama des begabten Kindes â Eine Um- und Fortschreibung (ab 1994)
⢠Alice Miller, Hugo Stamm: Die Flucht in die Falle: Gefahren der Primärtherapie. In: Das Magazin. Nr. 14. Tamedia, ZĂźrich 1995, S. 54â62 (Hugo Stamm im Gespräch mit Alice Miller).
⢠Evas Erwachen. Ăber die AuflĂśsung emotionaler Blindheit. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-518-41223-X. (Rezension)
⢠Alice Miller: Die Revolte des KÜrpers (= Suhrkamp Taschenbuch. Band 3743). Suhrkamp, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-518-45743-8, S. 205.
HR â Alice Miller-Rostowska: Das Problem der individualisierenden Begriffsbildung bei Heinrich Rickert. Dissertation zur Erlangung der WĂźrde eines Doktors der Philosophie der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel. 1955, LCCN 64-033334 (Dissertation, Universität Basel, 1953; Buchhandelsausgabe: Das Individuelle als Gegenstand der Erkenntnis: Eine Studie zur Geschichtsmethodologie Heinrich Rickerts. P. G. Keller, Winterthur 1955).
cite-note-s-90-12HR 1. â Lebenslauf (Seite 90, nicht paginiert).
DK-90 â Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-518-37450-8 (Taschenbuch nach der gebundenen Ausgabe von 1979. 1981 mit einem Zusatz zum Vorwort versehen (Seite 12â13). FĂźr eine Nachauflage der Taschenbuch-Ausgabe erweitert um â Standort 1990).
cite-note-teil-ii-71DK-90 1. â Teil II: Seite 55â103.
cite-note-teil-i-73DK-90 2. â Teil I: Seite 15â54.
AE â Am Anfang war Erziehung (ab 1980):
AE-80 â Am Anfang war Erziehung. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980 (Gebundene Ausgabe).
cite-note-s-fehlt-75AE-80 1. â [Seitenangabe fehlt].
AE-87 â Am Anfang war Erziehung. 9. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-518-37451-6 (Taschenbuch nach der gebundenen Ausgabe von 1980).
cite-note-s-12-19AE-87 1. â Seite 12 (Fundstelle in späteren Ausgaben nicht mehr enthalten.).
cite-note-s-13-31AE-87 2. â Seite 13 (Fundstelle in späteren Ausgaben nicht mehr enthalten.).
AE-90 â Am Anfang war Erziehung. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-518-37451-6 (Taschenbuch nach der gebundenen Ausgabe von 1980. FĂźr eine Nachauflage der Taschenbuch-Ausgabe erweitert um â Standort 1990).
cite-note-s-323-f-81AE-90 1. â Seite 323 f (nicht paginiert).
cite-note-s-302-1001. Seite 302.
NM â Du sollst nicht merken (ab 1981):
NM-81 â Du sollst nicht merken. Variationen Ăźber das Paradies-Thema. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1981 (Gebundene Ausgabe).
cite-note-s-fehlt-76NM-81 1. â [Seitenangabe fehlt].
NM-91 â Du sollst nicht merken. Variationen Ăźber das Paradies-Thema. 11. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-518-37452-4 (Taschenbuch nach der gebundenen Ausgabe von 1981. Taschenbuch-Ausgabe mit einem neuen Nachwort von 1983. Nachwort erneut ergänzt auf Seite 406 nach Zeile 19 bis auf Seite 410, Zeile 11. FĂźr eine Nachauflage der Taschenbuch-Ausgabe erweitert um â Standort 1990).
cite-note-s-398ff-78NM-91 1. â Seite 398 ff.
cite-note-s-408-79NM-91 2. â Seite 408.
BK â Bilder einer Kindheit (ab 1985):
BK-90 â Bilder einer Kindheit. 66 Aquarelle und ein Essay. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518-37658-6 (Taschenbuch. Mit einem Auszug aus einem zur VerĂśffentlichung eingereichten Artikel von Hans R. BĂśttcher (Seite 40â42). FĂźr eine Nachauflage der Taschenbuch-Ausgabe erweitert um â Standort 1990).
cite-note-s-14-8BK-90 1. â Seite 14.
cite-note-s-16-9BK-90 2. â Seite 16.
cite-note-s-13-18BK-90 3. â Seite 13.
cite-note-s-12-48BK-90 4. â Seite 12.
cite-note-s-11-49BK-90 5. â Seite 11.
cite-note-s-18-50BK-90 6. â Seite 18.
cite-note-s-v-51BK-90 7. â Seite V.
cite-note-s-18f-54BK-90 8. â Seite 18â19.
cite-note-s-19-55BK-90 9. â Seite 19.
cite-note-s-23-56BK-90 10. â Seite 23.
cite-note-s-24-57BK-90 11. â Seite 24.
cite-note-s-23f-58BK-90 12. â Seite 23â24.
cite-note-s-175-83BK-90 13. â Seite 175.
VW â Das verbannte Wissen (ab 1988):
VW-92 â Das verbannte Wissen. 4. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-518-38290-X (Taschenbuch nach der gebundenen Ausgabe von 1988. FĂźr eine Nachauflage der Taschenbuch-Ausgabe revidiert und erweitert um â Standort 1990).
cite-note-s-62-23VW-92 1. â Seite 62.
cite-note-s-69-24VW-92 2. â Seite 69.
GS â Der gemiedene SchlĂźssel (ab 1988):
GS-91 â Der gemiedene SchlĂźssel. Erweiterte und revidierte Nachauflage. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-518-38312-4 (Taschenbuch nach der gebundenen Ausgabe von 1988. FĂźr eine Nachauflage der Taschenbuch-Ausgabe erweitert um â Standort 1990).
AB â Abbruch der Schweigemauer (ab 1990):
AB-93 â Abbruch der Schweigemauer. Die Wahrheit der Fakten. 1. Auflage. Hoffmann und Campe, Hamburg 1993, ISBN 3-455-10305-7 (Taschenbuch nach der gebundenen Ausgabe von 1990. FĂźr die Taschenbuch-Ausgabe erweitert um das Nachwort âBefreiung vom Selbstbetrugâ).
cite-note-s-16-52AB-93 1. â Seite 16 (nicht paginiert).
cite-note-s-54-882. Seite 54.
um UM-94 â Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst. Eine Um- und Fortschreibung. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-518-40655-8 (Gebundene Ausgabe).
cite-note-s-233-25UM-94 1. â Seite 233.
cite-note-s-24-53UM-94 2. â Seite 24.
UM-09 â Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst. Eine Um- und Fortschreibung. 1. Auflage. UngehĂśrt, Frankfurt am Main 2009 (HĂśrbuchfassung).
WL â Wege des Lebens (ab 1998):
WL-98 â Wege des Lebens. Sieben Geschichten. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-40964-6 (Gebundene Ausgabe).
GL â Dein gerettetes Leben (ab 2007):
GL-07 â Dein gerettetes Leben. Wege zur Befreiung. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-41934-2 (Gebundene Ausgabe).
cite-note-s-55-98GL-07 1. Seite 55.
cite-note-s-76-77-993. Seite 76 und 77.
JT â Jenseits der Tabus. Ausgewählte Antworten auf Leserbriefe. Eigenverlag, Ohne Ortsangabe 13. Mai 2009 (alice-miller.com [PDF; 286 kB; abgerufen am 7. August 2009] Antworten aus der Zeit von Mai 2007 bis Juli 2008. Mit einem Vorwort der Autorin. 88 Seiten).
cite-note-s-1-92JT 1. â Seite 1.
Faszikel
Kurze, eigenständige Texte, die gleichlautend in mehreren Bßchern oder Artikeln oder beidem verÜffentlicht wurden:
xii-punkteXII â ZwĂślf Punkte. 1984 (alice-miller.com (Memento vom 6. April 2015 im Internet Archive) [abgerufen am 16. August 2009]).
cite-note-p-8-82XII 1. â Punkt 8.
xxi-punkteXXI â Einundzwanzig Punkte. 1983 (alice-miller.com (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) [abgerufen am 16. August 2009]).
cite-note-p-1-80XXI 1. â Punkt 1.
standort-1990MXM â Standort 1990. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990 (Kapitel, das von 1990 bis ca. 1995 verschiedenen Nachauflagen der von Miller bei Suhrkamp erschienenen BĂźcher vorangestellt wurde. Die Seitenangaben mit rĂśmischen Ziffern beziehen sich auf die jeweils einheitliche Paginierung innerhalb der ersten drei TaschenbĂźcher).
cite-note-s-iii-87MXM 1. â Seite III.
cite-note-s-v-894. Seite V.
Artikel und Gespräche
Nach Erscheinungsjahr:
71a â Zur Behandlungstechnik bei sogenannten narziĂtischen Neurosen. In: Psyche. Jg. 25, 1971, S. 641â668.
cite-note-s-642-3871a 1. â Seite 642.
cite-note-s-646-3971a 2. â Seite 646.
cite-note-s-641-4271a 3. â Seite 641.
cite-note-s-656-4671a 4. â Seite 656.
cite-note-s-664-4771a 5. â Seite 664.
79a â Depression und Grandiosität als wesensverwandte Formen der narziĂtischen StĂśrung. In: Psyche. Jg. 33, 1979, S. 132â156 (Mit kleinen Ănderungen erneut abgedruckt als Teil II von âDas Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbstâ (1979)).
cite-note-s-155-6979a 1. â Seite 155.
cite-note-s-132-7079a 2. â Seite 132.
79b â The drama of the gifted child and the psychoanalyst's arcisstic disturbance. In: International Journal of Psycho-Analysis. Jg. 60, 1979, ISSN 0020-7578, S. 47â58 (Auf Deutsch erschienen als Teil I von âDas Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbstâ (1979)).
cite-note-s-47-7279b 1. â Seite 47.
79c â Depression and grandiosity as related forms of narcissistic disturbance. In: International Review of Psycho-Analysis. Jg. 6, Nr. 1, 1979, ISSN 0306-2643, S. 61â76.
â Florian Langegger: Mozart â Vater und Sohn. In: Psyche. Jg. 35, 1981, S. 587â588 (Buchbesprechung).
82a â Die TĂśchter schweigen nicht mehr. In: Brigitte, Sonderheft 20 âBĂźcherâ. Oktober 1982, S. [32â35] (Auch leicht gekĂźrzt abgedruckt in Du sollst nicht merken (Nachauflage der 1. Taschenbuch-Auflage von 1983), Seite 390â397).
87a â Alice Miller, Barbara VĂśgler: Wie Psychotherapien das Kind verraten. Barbara VĂśgler im Gespräch mit Alice Miller. In: Psychologie Heute. Beltz, April 1987, ISSN 0340-1677, S. 20â31.
cite-note-s-30-1-1787a 1. â Seite 30, Spalte 1.
cite-note-s-30-1f-2187a 2. â Seite 30, Spalte 1 f.
cite-note-s-20-2-7787a 3. â Seite 20, Spalte 2.
cite-note-s-20-1-8687a 4. â Seite 20, Spalte 1.
95b â Alice Miller, Gerhard Tuschy: Das Psycho-Geschäft und die WĂźrde des Patienten. Gerhard Tuschy im Gespräch mit Alice Miller. In: Psychologie Heute. Beltz, April 1995, ISSN 0340-1677, S. 60â65.
99a â Alice Miller, Noreen Taylor: It is Never Right to Hit a Child. Alice Miller interviewed by Noreen Taylor. In: Times of London. 7. September 1999, ISSN 0140-0460 (alice-miller.com [abgerufen am 10. August 2009] Published in print in a slightly shortened version. Online with some additions of 2004).
cite-note-a-1-799a 1. â Antwort 1.
cite-note-a-6-2699a 2. â Antwort 6.
Andere VerĂśffentlichungen
Nach Erscheinungsdatum:
⢠Alice Miller: Communication To My Readers. In: primals.org. 2010, abgerufen am 24. Mai 2024 (englisch, Distanzierung von J. Konrad Stettbacher).
⢠Alice Miller: Note to My Readers. In: naturalchild.org. 2010, abgerufen am 24. Mai 2024 (englisch, Distanzierung von regressions-gestßtzten Psychotherapie-Methoden).
⢠Alice Miller: Mitleid mit dem Vater. Ăber Saddam Hussein. In: Der Spiegel. 12. Januar 2004, abgerufen am 24. Mai 2024: âDie Psychoanalytikerin Alice Miller [âŚ] Ăźber die Kindheitstraumata, die Saddam Hussein zum gewalttätigen Tyrannen gemacht haben, und das Phänomen des weltweiten Mitleids, das dem entmachteten Diktator nach seiner Gefangennahme entgegengebracht wird.â
⢠Alice Miller: entwicklung des forums ourchildhood. In: alice-miller.com. 24. Februar 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 29. Juni 2009; abgerufen am 7. August 2009: âDie folgende Antwort schrieb Alice Miller auf den Brief einer Leserin, die die Entwicklung im ourchildhood.de Forum âmit Sorge erfĂźlltâ , die jedoch inzwischen darum bat, dass ihr Beitrag nicht verĂśffentlicht wird.â
Literatur
⢠Louise Armstrong: Kiss Daddy Goodnight. Aussprache Ăźber Inzest. 1. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518-37495-8, S. 269â272 (Taschenbuch. Mit einem Nachwort von Alice Miller (269â272)).
⢠Gertie BÜgels: Psychoanalyse in der Sprache Alice Millers. KÜnigshausen & Neumann, Wßrzburg 1997, ISBN 3-8260-1321-2.
⢠JC/06 â Wolfram Mauser (Hrsg.): Johannes Cremerius: Ein Leben als Psychoanalytiker in Deutschland. KĂśnigshausen & Neumann, WĂźrzburg 2006, ISBN 3-8260-3295-0.
cite-note-s-195-14JC/06 1. â Seite 195.
cite-note-s-207-40JC/06 2. â Seite 207.
⢠Max Edwin Furrer: Miller, Alice. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
⢠Jean C. Jenson: Reclaiming Your Life. A Step-by-Step Guide to Using Regression Therapy to Overcome the Effects of Childhood Abuse. 1. Auflage. Dutton, New York, NY (USA) 1995, ISBN 0-525-93948-2 (Mit einem Vorwort von Alice Miller (Seite IXâXIV), in das amerikanische Englisch Ăźbertragen von Simon Worrall. Gebundene Ausgabe).
⢠Jean C. Jenson: Reclaiming Your Life. A Step-by-Step Guide to Using Regression Therapy to Overcome the Effects of Childhood Abuse. 1. Auflage. Meridian, New York, NY (USA) 1996, ISBN 0-452-01169-8 (Mit einem neuen Vorwort von Alice Miller (Seite XâXII), in das amerikanische Englisch Ăźbertragen von Andrew Jenkins. Taschenbuch).
⢠Jean C. Jenson: Die Lust am Leben wiederentdecken. 1. Auflage. Quadriga, Weinheim / Berlin 1997, ISBN 3-88679-272-2 (Um ein Drittel gekĂźrzte Ausgabe von Jean C. Jenson: Reclaiming Your Life mit groben Ăbersetzungsfehlern. Mit einem Nachwort von Alice Miller, Seiten 231â234).
⢠Hanne Kulessa: Tagebuch eines halbwßchsigen Mädchens. 3. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-518-37963-1 (Mit einem Vorwort von Alice Miller).
⢠tk-93TK/93
â Thomas Kurz: Aufstieg und Abfall des Psychoanalytischen Seminars ZĂźrich von der Schweizerischen Gesellschaft fĂźr Psychoanalyse. In: Luzifer-Amor. Jg. 6, Nr. 12. edition diskord, Oktober 1993, ISSN 0933-3347 (In diesem Artikel wird der Name âSchweizerische Gesellschaft fĂźr Psychoanalyseâ durchgehend mit âSGPâ abgekĂźrzt. Diese AbkĂźrzung steht jedoch eigentlich fĂźr die knapp ein Viertel Jahrhundert nach der SGPsa gegrĂźndete Schweizerische Gesellschaft fĂźr Psychologie).
cite-note-s-1-15TK/93 1. â Seite 1.
cite-note-s-2-16TK/93 2. â Seite 2.
cite-note-s-4-43TK/93 3. â Seite 4.
cite-note-s-8-45TK/93 4. â Seite 8.
cite-note-s-18-59TK/93 5. â Seite 18.
cite-note-s-19f-62TK/93 6. â Seite 19.
cite-note-s-20-64TK/93 7. â Seite 20.
cite-note-s-22-66TK/93 8. â Seite 22.
cite-note-s-16-67TK/93 9. â Seite 16.
cite-note-s-23-68TK/93 10. â Seite 23.
⢠Barbara Lukesch: Das Drama der begabten Dame. Alice Miller steht wegen eines Scharlatans vor einem Scherbenhaufen. In: Facts. Zßrich 29. Juni 1995 (lukesch.ch (Memento vom 1. März 2009 im Internet Archive) [abgerufen am 7. August 2009]).
⢠Daniel Mackler: Alice Miller: Discoveries and Contradictions. Annosidus Independent Press, Stenungsund (Sweden) 2008, ISBN 978-91-975687-3-9.
⢠MM/10
â Martin Miller, Philipp Oehmke, Elke Schmitter: Mein Vater, ja, diesbezĂźglich. In: Der Spiegel. Nr. 18. Hamburg 3. Mai 2010 (Martin Miller im Gespräch mit Philipp Oehmke und Elke Schmitter).
cite-note-s-140-sp-3-27MM/10 1. â Seite 140, Spalte 3.
cite-note-s-141-sp-1-28MM/10 2. â Seite 141, Spalte 1.
cite-note-s-139-sp-3-29MM/10 3. â Seite 139, Spalte 3.
cite-note-s-140-sp-1-30MM/10 4. â Seite 140, Spalte 1.
⢠MM/13
â Martin Miller: Das wahre âDrama des begabten Kindesâ. Die TragĂśdie Alice Millers. Kreuz, Freiburg im Breisgau 2013, ISBN 978-3-451-61168-1.
cite-note-s-21-4MM/13 1. â Seite 21.
cite-note-s-26-6MM/13 2. â Seite 26.
cite-note-s-31-10MM/13 3. â Seite 31.
cite-note-s-40-13MM/13 4. â Seite 40.
cite-note-s-59-33MM/13 5. â Seite 59.
cite-note-s-21-23-37MM/13 6. â Seite 21â23.
⢠Florence Rush: Das bestgehßtete Geheimnis. Sexueller Kindesmissbrauch. 4. Auflage. Orlanda, Berlin 1988 (amerikanisches Englisch: The best kept secret. Mit einem Gespräch mit der Autorin von Alice Miller).
⢠Anne Stettbacher: UngehĂśrt. Tägliche Kinds-Misshandlungen. Zytglogge, Bern / Bonn 1987, ISBN 3-7296-0258-6 (Mit einem Vorwort (Seiten 4â8) und â ZwĂślf Punkte (Seiten 9â12) von Alice Miller).
⢠J. Konrad Stettbacher: Wenn Leiden einen Sinn haben soll. Die heilende Begegnung mit der eigenen Geschichte. 2. Auflage. Hoffmann und Campe, Hamburg 1994, ISBN 3-455-10304-9 (Mit einem Vorwort zur 1. Auflage von Alice Miller (Seite 9â13), verfasst im September 1989, und einem Nachwort von Alice Miller zur 2. Auflage (S. 151â154), verfasst im Juli 1990.).
Weblinks
Wikiquote: Alice Miller
â Zitate
⢠Publikationen von und ßber Alice Miller im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek
⢠Literatur von und ßber Alice Miller im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Alice Miller in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Website von Alice Miller. In: alice-miller.com (viersprachig)
⢠Alice Miller. In: thur.de (Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse von Alice Miller)
⢠Siehe auch: âSchwarze Psychosomatikâ in Anlehnung an Alice Miller: Herrschafts- und Deutungsprozesse in der Psychosomatik
Einzelnachweise
cite-note-11. â Alice Miller-Rostowska: Das Problem der individualisierenden Begriffsbildung bei Heinrich Rickert. P.G. Keller, Winterthur 1955.
cite-note-22. â You're Welcome, World: 8 Ways Poles Have Made Your Life Better. Abgerufen am 29. Juli 2021 (englisch).
cite-note-33. â Piotr Domeracki: Pedagogika czy antypedagogika? WokóŠkryzysu wspĂłĹczesnej edukacji z perspektywy filozoficznej. In: Annales Universitatis Mariae Curie-Sklodowska, sectio I â Philosophia-Sociologia. Band 41, Nr. 1, 6. Oktober 2016, ISSN 0137-2025, S. 7, doi:10.17951/i.2016.41.1.7 (umcs.pl [abgerufen am 29. Juli 2021]).
cite-note-selbstportrait-54. â Portrait von Alice Miller. In: alice-miller.com. 11. August 2009, abgerufen am 11. August 2009: âAlice Miller, Doktor der Philosophie, Psychologie und Soziologie, sowie Kindheitsforscherin und Autorin von 13 BĂźchern, die in 30 Sprachen zugänglich sind, gab 1980 ihre Praxis und Lehrtätigkeit als Psychoanalytikerin auf, um zu schreiben.â
cite-note-cv-115. â Curriculum vitae in der Dissertation.
cite-note-internet-todesanzeige-349. â Madame Alice MILLER NĂŠe ROSTOWSKA. In: avis-de-deces.net. 19. April 2010, abgerufen am 3. Mai 2010 (franzĂśsisch, Internet-Todesanzeige).
cite-note-t-online-2010-04-23-3510. â Kindheitsforscherin Alice Miller ist tot. In: T-Online. 23. April 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 25. April 2010; abgerufen am 8. Dezember 2013: â[Miller], die zuletzt in der Provence lebte, starb am 14. April im Alter von 87 Jahren, wie der Suhrkamp Verlag mitteilte. [âŚ] Die Beisetzung fand laut Suhrkamp im engsten Kreis statt.â
cite-note-3611. â Website von Alice Miller. In: alice-miller.com. 5. April 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 19. Juli 2012; abgerufen am 21. April 2010.
cite-note-4112. â Clemens de Boor: Der EinfluĂ der Entwicklung der psychoanalytischen Theorie auf die Behandlungstechnik seit Freud. In: Psyche. Jg. 22, 1968, S. 738â746.
cite-note-605. Ursula Hauser, Emilio Modena: MĂśglichkeiten psychoanalytischer Forschung aus marxistischer Sicht. In: Dokumentensammlung der PSZ-Bibliothek. 1. Oktober 1975, S. 18 (Zitiert nach âTK/93; die Seitenangabe bezieht sich auf diesen Artikel).
cite-note-636. Maria Pfister-Ammende: Jahresbericht Seminarleitung. In: Dokumentensammlung der PSZ-Bibliothek. 1976, S. 20 (Zitiert nach âTK/93; die Seitenangabe bezieht sich auf diesen Artikel).
cite-note-skt-7418. â sktAlice Miller: Ăber die Autorin. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990 (Einheitlicher Klappentext zu den TaschenbĂźchern Das Drama des begabten Kindes, Am Anfang war Erziehung, Du sollst nicht merken, Bilder einer Kindheit, Der gemiedene SchlĂźssel und Das verbannte Wissen (jeweils Nachauflagen der 1. Taschenbuch-Auflagen)).
cite-note-8419. â Raffael Scheck, Curriculum Vitae. In: colby.edu. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 3. Juni 2010; abgerufen am 13. August 2009: âUniversität ZĂźrich (Switzerland) [âŚ] Psycho-therapeutic workshops with Doris and Werner Lässer and with Dr. Alice Miller (1983â1987)â
cite-note-8520. â Fourth Janusz Korczak Literary Awards Ceremony. In: Anti-Defamation LeagueâInternational Center for Holocaust Studies (Hrsg.): Dimensions: A Journal of Holocaust Studies. 3 (Herbst), 1986, S. 28 (Hrsg. später: ADL Braun Center for Holocaust Studies). Eine Anfrage bei der Pressestelle der ADL am 13. August 2009 hat fĂźr das Jahr der Preisverleihung 1986 ergeben. Das lange Zeit im â Klappentext von Alice Millers deutschen BĂźchern im Suhrkamp Verlag angegebene Jahr 1988 ist also falsch.
cite-note-9021. â Alice Miller: Kontaktinformationen. In: alice-miller.com. 25. Juni 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 25. Juni 2009; abgerufen am 7. August 2009.
cite-note-9122. â Alice Miller: Leserpost mit Antworten. In: alice-miller.com. 23. August 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 23. August 2009; abgerufen am 7. August 2009.
cite-note-9323. â Florian Welle: Der KĂśrper ist nur Werkzeug. Die Konstruktion bĂźrgerlicher Subjekte durch die Philanthropen. Magisterarbeit, Fakultät fĂźr Geschichts- und Kunstwissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität MĂźnchen, 2000, doi:10.5282/ubm/epub.350 (epub.ub.uni-muenchen.de [PDF; 1,9 MB]).
cite-note-9424. â Thomas Lemke: Ein âirrer Einzeltäterâ? Zu den HintergrĂźnden im Fall des Gladbecker SerienmĂśrders Thomas Lemke. Analyse. Informationen. Hrsg.: Hertener AktionsbĂźndnis gegen Neofaschismus. Eigendruck, Herten 1996 (vvn-bda-re.de [PDF; 1,4 MB]).
cite-note-9525. â Bezug zu den diesbezĂźglichen Thesen Millers: Barbara Mahlmann-Bauer: Kindheit zwischen Opfern und Tätern. Ăber Autobiographien der Jahrgänge 1927/28 und Martin Walsers Roman âEin springender Brunnenâ. In: literaturkritik.de, Nr. 6, 1999.
cite-note-9626. â GĂźnter Albrecht: Probleme der Prognose von Gewalt durch psychisch Kranke. (PDF; 263 kB) In: Journal fĂźr Konflikt- und Gewaltforschung, Ausgabe 5, 1/2003. 2003, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 22. Februar 2014; abgerufen am 9. Februar 2014.
cite-note-9727. â Alice Miller: Du sollst nicht merken. Variationen Ăźber das Paradies-Thema. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1983, S. 271.
cite-note-10128. â Till Magnus Steiner: âEhre deinen Vater und deine Mutterâ: Das vierte Gebot. In: katholisch.de. 28. April 2019, abgerufen am 21. Mai 2022.